Kerze entzünden

Hier besteht die Möglichkeit, virtuell eine Kerze zu entzünden und bei Bedarf ein Gebetsanliegen hinterlassen. Wir werden abends in unserem Kloster für jedes Gebetsanliegen eine echte Kerze anzünden und die Anliegen vor Gott bringen.

Beginne mit einer kurzen Stille und atme langsam und bewusst. Gott ist bei dir und um dich: spürst du es? Wonach sehnst du dich? Was erbittest du von Gott?

Zünde (durch antippen) eine Kerze an und sage Gott, worum du ihn bittest – wenn du magst, kannst du dein Anliegen auch aufschreiben (einfach nochmal antippen). Wir werden für dich und dein Anliegen dann in unserer Klosterkirche beten.

Jesus ermutigt uns ausdrücklich zum eigenen Beten. Er ruft uns zu:

»Bittet, und es wird euch gegeben; sucht, und ihr werdet finden; klopft an, und es wird euch geöffnet. Denn jeder, der bittet, empfängt, und wer sucht, findet, und wer anklopft, dem wird geöffnet. Oder würde jemand unter euch seinem Kind einen Stein geben, wenn es ihn um Brot bittet? Wenn selbst Ihr, die Ihr oft abgründig und alles andere als gut seid, euren Kindern gerne gute Gaben gebt: wie viel mehr wird der Vater im Himmel denen Gutes geben, die ihn darum bitten?!«

Matthäus-Evangelium, Kapitel 7, Verse 7 – 11

    Beten und Bitten liegen – schon vom Klang der Worte her – eng beieinander. Zugleich ist Gebet noch viel mehr. Die folgenden Gedanken wollen den Horizont weiten und das eigene Beten vertiefen.

    • Einfach beten

      Viele von uns tragen unterbewusst ein paar falsche Vorstellungen mit sich herum.
      „Bevor ich wirklich zu beten anfangen kann, muss ich in meinem Leben erstmal aufräumen.“ – könnte so ein unbewusster Gedanke sein. Oder „Ich weiß so wenig über das Gebet. Keine Ahnung, wie ein ‚richtiges‘, ein ‚gutes‘ Gebet eigentlich ausschauen müsste. Bevor ich das nicht weiß, brauch ich mit dem Beten gar nicht erst anfangen.“ Oder: „Eigentlich will ich ja nicht immer nur dann zu Gott beten, wenn er mir mal wieder aus der Patsche helfen soll. Aber irgendwie denk ich immer nur dann dran. Sollte ich dann nicht lieber konsequent sein und es ganz lassen?“

      Und so warten viele von uns – ob bewusst oder unbewusst – auf den Zeitpunkt, an dem wir uns bereit fühlen, „richtige“ und „gute“ Gebete zu beten. Nur dass dieser Zeitpunkt niemals kommen wird. Die Wahrheit ist, dass wir das „perfekte Gebet“ niemals hinbekommen werden. Unser Leben wird nie ganz der Norm entsprechen und schön aufgeräumt und ordentlich sein. Wir werden nie so klug und so weise werden, dass wir das Gebet völlig verstehen und durchschauen. Unser Gebet wird nie völlig rein sein, es wird nie ganz frei von egoistischen Motive und unreinen Gedanken.

      Aber Gott ist groß genug, um es mit dieser ganzen Mischung aufzunehmen. Wir müssen nicht strahlend sein, nicht rein oder voll des Glaubens. Wir müssen einfach nur anfangen zu beten. Nicht mehr und nicht weniger.

    • Anbeten

      Anbetung ist Reaktion. Reaktion auf Gott. Wo immer wir Gott erfahren oder unser Herz Gott tiefer erkennt, entsteht als Reaktion eine Sehnsucht in uns: wir sehnen uns danach, Gott unseren Dank, unser Staunen und unsere Liebe auszudrücken. Unser Jubel darüber, wer Gott ist und was er getan hat, bricht aus uns heraus: in Worten, Liedern, Musik und Tanz.

      Anbetung gibt es dabei sowohl in einer spontanen wie auch in einer geplanten Variante. Mit spontanem Lobpreis reagieren wir auf unmittelbare Gotteserfahrung: Gott bricht hinein in unser Leben, wir erfahren seine Gegenwart, seine Liebe, sein rettendes Eingreifen, seine Schönheit – und unser Herz bricht aus in Jubel und Dankbarkeit. Wir können und wollen gar nicht anders.

      Zu Beginn des geplanten Lobpreises dagegen ist unser Herz häufig erst einmal kühl. Es ist umgeben von „normalem“ Leben und beschäftigt mit allerlei Alltagsdingen. Der Impuls zum Lobpreis geht in diesem Fall vom Kopf, vom Verstand aus, der sagt: „Egal ob du es gerade spürst oder nicht: Gott ist wunderbar und heilig und gütig! Gott ist es wert, angebetet zu werden! Also los, tu es einfach!“ In diesem Fall sind „externe“ Anbetungsworte (z.B. Lobpsalmen) oder Anbetungslieder sehr hilfreich. In die können wir mit kühlem Herzen hineinsteigen und uns das Herz erwärmen lassen Und genau das passiert dann oft auch: Freude, Friede und ein Gefühl von Heiligkeit stellen sich ein und aus einem anfangs kühlen, geplanten Lobpreis wird echte Herzensanbetung.

    • Danke sagen

      Es gibt eine ganze Reihe von psychologischen Untersuchungen, die auf die positive Kraft der Dankbarkeit verweisen. Menschen, die sich für eine Zeit in Dankbarkeit üben, sind anschließend glücklicher, gesünder und entschlossener. Sie schlafen besser, sind großzügiger, kreativer und hilfsbereiter.

      Wobei all das nicht der Grund ist, warum wir Gott danken sollten. Den eigentlichen Grund dafür bringt der Apostel Paulus so auf den Punkt: „Ist nicht alles, was du hast, ein Geschenk Gottes?“ (1. Kor 4,7) Und tatsächlich: Was genau haben wir uns denn im letzten selbst verdient? Egal, was wir anschauen: den Sonnenschein, unsere Gesundheit, unsere Willenskraft, gute Freunde, Kinder, Leben in Frieden und mit guter ärztlicher Versorgung, größere und kleinere Glücksmomente … Nichts davon haben wir letzten Endes „gemacht“, nichts davon haben wir uns wirklich verdient. Wir leben von Gottes Güte und Großzügigkeit – zu jeder Zeit, an jedem Ort. Dankbar zu leben und Gott regelmäßig „danke“ zu sagen ist also einfach nur die angemessene Reaktion auf unser Leben.

      Interessanterweise ist Dankbarkeit keineswegs abhängig davon, dass es uns besonders gut geht. Fast wirkt es sogar, als wäre es anders herum: Untersuchungen aus der Glücksforschung zeigen, dass besonders solche Kulturen und Menschen dankbar sind, die nur über wenig Geld und Besitz verfügen. Und so schreibt Paulus: „Lasst euch durch nichts vom Gebet abbringen! Dankt Gott in jeder Lage! Das ist es, was er von euch will und was er euch durch Jesus Christus möglich gemacht hat.“ (1. Thess 5,17f.)

      Es gilt die Regel: Je mehr wir danken, desto mehr Gründe für Dankbarkeit finden wir. Warum also nicht einfach mal Zettel und Stift nehmen und dreißig Dinge aufschreiben, für die wir dankbar sind (und nicht eher aufhören, als bis dreißig Dinge auf dem Papier stehen)?

    • Gottes Liebe empfangen (Kontemplatives Gebet)

      Oft ist unser Gebet voller Anliegen: wir bringen Konflikte und Probleme vor Gott und bitten ihn um Hilfe und Wegweisung. Unsere Gebete drehen sich um Arbeit, Ehe, Kinder, Gemeinde, Freunde, Menschen in Not, … Das alles sind gute, wichtige Gebete.

      Aber manchmal möchte Gott einfach nur uns. Unser Herz. Unser Sein. Wir dürfen und sollen vor ihm und in ihm zur Ruhe kommen. Alle Wünsche, Sehnsüchte und Sorgen werden bei dieser Art des Betens langsam still … und es zählt nur noch Gottes liebevoller Blick und seine stärkende Anwesenheit. Nur in solchem Stillwerden erfahren wir, dass Gott uns annimmt, wie wir sind. Erst, wenn wir uns auf diese stille Weise von Gott lieben lassen, versteht unser Herz, dass unsere Sünden, unsere Doppelmoral und unsere Zerbrochenheiten keine Überraschung oder Bedrohung für Gott darstellen. Gott umfängt uns mit Güte und Freude. Sein Blick ist voller Wärme und Liebe.

      Für solches Beten sind ein ruhiger Ort und einige ungestörte Minuten wichtig. Am besten, wir schließen die Augen, lassen alle Gedanken und Anspannungen los und stellen uns stattdessen Gottes liebevollen Blick vor. Hilfreich können Worte wie „Ich empfange deine Liebe“ sein, denen wir in uns Raum geben. Wenn störende Gedanken kommen, lassen wir sie vorbeiziehen und kehren sanft zu diesen Worten zurück. Am Ende dieser Gebetszeit macht es Sinn, wenn wir uns ein paar Minuten nehmen, um aus der Stille aufzutauchen.

    • „Erforsche mich …“

      „Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne, wie ich’s meine. Und sieh, ob ich auf bösem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege“ (Ps 139,23f.). Das prüfende Gebet ist so eine Art Rundgang durch uns selbst. Eine Bestandsaufnahme von dem, was in uns jeweils so an Dunklem und Abgründigem schlummert.

      Dabei ist es wichtig, dass wir diesen Rundgang nicht etwa alleine, sondern ganz bewusst an der Hand Gottes machen. Denn entweder fangen wir sonst an, uns selbst zu entschuldigen (indem wir tausend Gründe und andere Schuldige für unser Verhalten finden). Oder wir beginnen, uns selbst zu rechtfertigen („Gegen Herrn X oder Frau Y bin ich echt ein Waisenknabe!“). Oder wir beginnen, uns zu verachten, vielleicht sogar zu hassen.
      Wenn wir dagegen mit Gott an unserer Seite diesen prüfenden Rundgang durch uns selbst wagen, dann sieht das anders aus. Anstatt uns sofort zu verteidigen und verächtlich auf andere zu zeigen, hören wir Gott erst einmal zu und halten aus, was Gott uns zeigen will. Wir lassen uns von Gott unsere hässliche Ichsucht zeigen, betrachten erschüttert unsere Bequemlichkeit, erschrecken zusammen mit Gott über unsere Hartherzigkeit und stolpern schmerzhaft über unseren Geiz oder unsere Gier oder irgendeine andere Sucht in uns. Wir lassen uns von Gott all das zeigen, was es ihm so schwer macht, in uns zu wohnen.

      Warum wir das regelmäßig tun sollten?

      Weil ein solcher Rundgang heilsam ist. Nur wenn wir unsere inneren Dunkelheiten und Abgründe in Gottes liebevolles Licht stellen, verlieren sie an Kraft, empfangen wir Gottes Vergebung und werden wir achtsamer im Umgang mit uns und anderen.

      Außerdem gilt: Wenn wir als Christen leben wollen, dann bringen wir uns und unser gesamtes Leben Gott: nicht nur unsere Stärken, sondern auch unsere Schwächen. Nicht nur unsere Begabungen, sondern auch unsere Gebrochenheit. Nicht nur unsere schönen Seiten, sondern auch unsere dunklen Ecken.

    • Beten im Namen Jesu

      In seinen Abschiedsreden im Johannesevangelium (Kap. 14-17) variiert Jesus in immer neuen Anläufen das atemberaubende Versprechen an seine Jünger: „Was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun!“ (Joh 14,12ff.; Joh 15,16; Joh 16,23f.)

      Auf den ersten Blick klingt das wie eine Generalvollmacht für alles – nach dem Motto: Egal, was wir bitten, solange wir es mithilfe des Zauberwortes „in Jesu Namen“ tun, werden wir es bekommen. Dass es so nicht gemeint sein kann, zeigen diverse nicht erhörte Gebete, die vermutlich jeder von uns zur Genüge vorweisen kann. Worum aber geht es dann?

      Es geht um das, was Jesus im Vaterunser so beschreibt: „Dein Reich komme! Dein Wille geschehe!“
      Jesus war nicht „einfach so“ auf Erden, sondern mit einer bestimmten Mission. Mit ihm begann das Reich Gottes auf Erden (vgl Mt 4,17; Mk 1,14). Wo Jesus war, war Reich Gottes. Dieses Reich Gottes leuchtete und leuchtet überall da auf, wo Gott zum Zuge kommt und sich Raum verschafft: Wo alles Dunkle, Abgründige und Krankhafte weicht und stattdessen Christus der Mittelpunkt ist. Wo Reich Gottes „passiert“, da läuft alle Aufmerksamkeit auf Christus zu und von ihm aus gehen Liebe, Güte, Heilung, Schönheit, Hoffnung, Versöhnung, Großzügigkeit, Freude, Friede, Vertrauen und Treue.

      Dieses Reich Gottes war also Antrieb, Herzschlag und Ziel Jesu. Noch immer ist das Reich Gottes das, was ihn antreibt – aber jetzt eben vom Himmel aus. Er treibt das Reich Gottes vom Himmel aus voran – und wir von der Erde aus. Wir sind an dieser Stelle wirklich Mit-Arbeiter an Gottes Reich.

      Wenn Jesus also sagt „Was Ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun“, dann könnte man das vielleicht am zutreffendsten so umschreiben. Jesus sagt damit: „Wo immer Ihr um das bittet, was gerade meinem aktuellen Willen entspricht, so wird es geschehen. Mir liegen zu unterschiedlichen Zeiten unterschiedliche Dinge auf dem Herzen, die ich unbedingt umsetzen möchte: wo immer Ihr Euch im Gebet mit mir in diesen Dingen eins macht, so werden sie Wirklichkeit werden.“

      Dabei gilt: Der Heilige Geist (vgl Joh 14,26) ist der, durch den wir „im Namen Jesu“ beten können. Der Heilige Geist macht uns klar, was Jesus aktuell will, was Jesus gerade auf dem Herzen hat und wir beten dann, dass dies auch eintrifft. „Im Namen Jesu beten“ heißt also: Den Herzschlag des Himmels wahrnehmen und ihn über dieser Welt ausrufen bzw. in sie hineinbeten.

    • Gebet und Glaube

      In Markus 11 sagt Jesus zu seinen Jüngern: „Habt Glauben an Gott! Ich sage euch: Wenn jemand zu diesem Berg hier sagt: ›Heb dich empor und stürz dich ins Meer!‹ und wenn er dabei in seinem Herzen nicht zweifelt, sondern glaubt, dass das, was er sagt, geschieht, wird es eintreffen. Darum sage ich euch: Wenn ihr betet und um etwas bittet, dann glaubt, dass ihr es empfangen habt, und die Bitte wird euch erfüllt werden, was immer es auch sei.“ (Mk 11,22-24)

      Herausfordernde Worte … die nicht missverstanden werden dürfen. Ein Missverständnis wäre: Glaube als Technik, um Gebetserhörung zu erreichen. Glaube ist aber keine Technik, sondern ein Beziehungsbegriff. Glaube bedeutet „Vertrauen“. Es geht hier also um die Frage, ob wir genügend Vertrauen, genügend Herzens-Zutrauen zu Gott haben, den wir im Gebet bitten.

      Und Vertrauen zu Gott (wie auch zu anderen Menschen) können wir nicht „maschinell“ im Herzen herstellen: Vertrauen ist Beziehungssache. Nur dort, wo wir über längere Zeit in einer intensiven, persönlichen Beziehung zu Gott (oder einem Menschen) leben, kann sich Vertrauen entwickeln. Glaube entsteht also da, wo Gott uns begegnet – und wo wir uns für diese Begegnung öffnen. Glaube entsteht da, wo wir in der Bibel nach Gott forschen, ermutigende Bücher über ihn lesen und darüber, wie oft und was für große Gebete er schon erhört hat. Glaube entsteht da, wo wir es wagen, Gott einfach mal das Vertrauen auszusprechen – und dann erleben, dass Gott handelt, dass Gott tatsächlich liebevoll und zuverlässig ist, dass er zu uns steht und sich um uns kümmert.

      Wenn wir uns nach mehr Glauben sehnen, dann können wir zwei Dinge tun. Zum einen: In die Beziehung mit Gott investieren. Und zum anderen: Gott bitten, dass er uns den Glauben stärkt. Dass er sich als vertrauenswürdig erweist, in Vorlage geht und so an uns handelt, dass wir merken: Gott existiert wirklich. Er liebt mich, kümmert sich und steckt voller unbegrenzter Möglichkeiten.

    • Ausdauernd beten

      Wenn Gott ein Gebet von uns nicht erhört, dann gibt es zwei Erklärungsmöglichkeiten: Entweder unser Gebet entsprach nicht Gottes Willen. Oder aber: Das Gebet entspricht sehr wohl Gottes Willen – es braucht allerdings noch Zeit und (weiteres) Gebet, bis es zu seinem Ziel kommt.

      Im Lukasevangelium, Kapitel 18, führt der Evangelist Lukas ein Gleichnis Jesu mit folgenden Worten ein: „Jesus wollte seinen Jüngern zeigen, dass sie unablässig beten sollten, ohne sich entmutigen zu lassen. Deshalb erzählte er ihnen folgendes Gleichnis.“ (Lk 18,1). Im daraufhin folgenden Gleichnis erzählt Jesus von einer Witwe, die über eine lange Zeit wieder und wieder mit ihrer Klage vor dem für sie zuständigen Richter auftaucht: so lange, bis dieser irgendwann entnervt der Witwe Recht spricht. „Lange Zeit wollte der Richter nicht darauf eingehen, doch dann sagte er sich: ›Ich fürchte Gott zwar nicht, und was die Menschen denken, ist mir gleichgültig; aber diese Witwe wird mir so lästig, dass ich ihr zu ihrem Recht verhelfen will. Sonst bringt sie mich mit ihrem ständigen Kommen noch zur Verzweiflung.‹« (Lk 18,4f.)

      Eine zentrale Pointe des Gleichnisses lautet also: Mit einem kurzen Gebet alleine ist es oftmals nicht getan. Beten heißt häufig dicke Bretter bohren. Einen langen Atem haben. Hartnäckig sein. Gott in den Ohren liegen. Nicht lockerlassen. So lange immer wieder bei Gott aufkreuzen, bis er das Gebet erhört.

      Wenn wir Gebetsanliegen auf dem Herzen haben, bei denen wir mit ziemlicher Sicherheit sagen können, dass sie Gottes Willen entsprechen, dann sollten wir uns durch ausbleibende Gebetserhörung also nicht entmutigen, sondern anspornen lassen. Dann sollten wir Wege suchen, wie wir diese Gebetsanliegen über Wochen und Monate hinweg regelmäßig vor Gott bringen, um dann schließlich – wenn die Zeit reif ist – zu erleben, wie Gott diesen Anliegen zum Durchbruch verhilft.