Tagzeitengebete

Die Praxis der Tagzeitengebete stammt ursprünglich aus den Klöstern. Bis zu sieben Mal am Tag unterbrechen Mönche und Nonnen dort ihr Denken und Tun und verbinden sich mit Gott.

Hier findest du einige (Tagzeiten)Gebete, die dich in deinem Alltag begleiten möchten. Wir glauben, dass es gerade in diesen schwierigen Zeiten gut und heilsam ist, unseren Tagen eine Struktur, einen Rhythmus zu geben und uns regelmäßig mit Gott zu verbinden.

Morgengebet

Jeden Morgen ereignet sich im Kleinen Ostern: leuchtet der Ostermorgen in unser Leben hinein. Jeden Morgen drängt Gott aufs Neue alle Kälte und Dunkelheit zurück, wälzt den Stein vom finsteren Grab und erschafft uns neue Zukunft.

Mittagsgebet

Auf der Höhe des Tages unterbrechen wir uns und legen zur Seite, was uns beschäftigt. Wir halten inne und wenden uns Gott zu.

Kleines Abendgebet

Der Tag ist vergangen, es ist Abend geworden. Vieles ist auf mich eingeströmt heute, hat mich beschäftigt und aufgewühlt. Eine ganze Reihe von Aufgaben konnte ich erledigen, anderes ist noch offen. Ich habe Gutes bewirkt und weniger Gutes.

Abendgebet

Der Tag ist vergangen, es ist Abend geworden. Mit dem Abendgebet beenden wir den Tag. Gemeinsam mit Gott betrachten wir, was hinter uns liegt: wir entdecken noch einmal den Reichtum des Tages, wir danken Gott für alles Gute und bitten – wo notwendig – um Vergebung. Auf diese Weise geben wir dem Tag einen Abschluss und legen ihn zurück in Gottes Hand.

Körpergebet

Und so komme ich nun vor dich, guter, liebender himmlischer Vater, mit Körper, Seele und Geist. Du bist um mich und für mich. Dafür danke ich dir.